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Handbuch zur Geschichte Südosteuropas

Das „Handbuch zur Geschichte Südosteuropas“ ist ein 2010 angelaufenes und langfristig angelegtes Projekt. Es entsteht ein wissenschaftliches Kompendium, das sich an den Bedürfnissen sowohl der historischen Forschung als auch der universitären Lehre ausrichtet und zudem ein nicht in der Südosteuropaforschung verankertes Publikum ansprechen will. Auch möchte das Handbuch auf der Basis eines gebündelten Überblicks über den Forschungsstand informieren, Forschungslücken benennen und teilweise füllen sowie Impulse für zukünftige Forschungen geben. Dabei liegt ein besonderes inhaltliches Anliegen dieses gesellschaftsgeschichtlich angelegten Handbuches darin, die vielfältigen historischen und kulturellen Verflechtungen Südosteuropas mit anderen Teilen Europas, der Mittelmeerwelt und dem Nahen Osten darzulegen.

Insgesamt sind sieben Bände zu den Themenblöcken „Herrschaft und Politik“, „Sprache und Kultur“, „Wirtschaft und Gesellschaft“ im Entstehen. Die Themen sind jeweils chronologisch in „Vormoderne“ und „Moderne“ gegliedert, wobei das Handbuch über diese Begrifflichkeiten reflektieren wird. Durch die Verwendung dieser groben, aber problembezogenen Periodisierung soll auch zum Ausdruck gebracht werden, dass die in Mittel- und Westeuropa üblichen Periodisierungsschemata die Besonderheiten der historischen Entwicklung Südosteuropas ungenügend berücksichtigen. Die „Vormoderne“ lassen wir damit mit der römischen Kaiserzeit beginnen, was ein Novum in der Südosteuropaforschung darstellt. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten des diachronen Imperienvergleichs sowie der Diskussion des Weiterwirkens antiker Erbschaften. Die konzeptionellen Grundlagen des Handbuches beruhen dabei auf einem interdisziplinären Zugang und einem primär themen- und problemorientierten Zugriff; es geht um die Klärung von Fragen, nicht um die chronologische Aneinanderreihung von Ereignissen.

Aufgrund dieser Anlage wird das Handbuch eine Sonderstellung in der wissenschaftlichen Literatur zum südöstlichen Europa einnehmen, auf dem deutschsprachigen Buchmarkt wie auch darüber hinaus.

Für den Erfolg dieses Handbuchprojektes ist das IOS auf eine möglichst breite Verankerung in der Forschungslandschaft angewiesen, ohne die ein solches Projekt nicht zu realisieren ist. So rekrutieren sich die Autor*innen wie auch Mitherausgeber*innen der einzelnen Bände aus den führenden Südosteuropawissenschaftler*innen im In- und Ausland.

Parallel zum gedruckten Werk bietet das IOS den Leser*innen das „Online-Handbuch zur Geschichte Südosteuropas“ mit zahlreichen vorab veröffentlichten Texten und umfangreichem Kartenmaterial an.

Herausgeber*innen
Autor*innen
Bände

Redaktion

Edvin Pezo (Koordination und Redaktion)

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