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Sigismund von Herberstein: Rerum Moscoviticarum Commentarii

Sigismund von Herberstein: Rerum Moscoviticarum Commentarii. Synoptische Edition der lateinischen und der deutschen Fassung letzter Hand Basel 1556 und Wien 1557. Unter der Leitung von Frank Kämpfer erstellt von Eva Maurer und Andreas Fülberth. Redigiert und herausgegeben von Hermann Beyer-Thoma. Osteuropa-Institut München (Regensburg). - 2007. - 588 S.

Die „Rerum Moscoviticarum Commentarii“ des Sigismund von Herberstein werden in einer kritischen und durch Register erschlossenen synoptischen Edition der deutschen und lateinischen Fassungen „letzter Hand“ vorgelegt. Die kostenlose elektronische Form im PDF-Format und die auf Bestellung als Book on demand angefertigte Druckfassung sind gleich.

Sigismund von Herbersteins Russlandbeschreibung wurde in ihrer ursprünglichen lateinischen Fassung im Jahre 1549 veröffentlicht. Sie beruhte auf den Erfahrungen und Kenntnissen, die Herberstein auf zwei Reisen nach Russland als Gesandter des Kaisers sammeln konnte, wobei er auch alle für ihn unterwegs zugänglichen russischen bzw. kirchenslawischen Quellen auswertete. Er ergänzte das Werk in den folgenden Jahren noch mehrmals, zuletzt in der Ausgabe von 1556, der im darauffolgenden Jahr noch eine ergänzte und abgewandelte deutsche Fassung folgte. Die Darstellung Herbersteins hat wegen ihres Kenntnisreichtums und ihres Reflexionsniveaus das Russlandbild und die Russlandklischees in Europa und insbesondere in Deutschland für Jahrhunderte geprägt.

In der vorliegenden kritischen Edition, deren Entstehung einer finanziellen Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu verdanken ist, werden die lateinische und die deutsche Ausgabe "letzter Hand" von 1556 und 1557 einander synoptisch gegenüberstellt. Erschlossen ist der Band durch umfangreiche Personen-, Orts- und Völkernamenregister. Sigismund bzw. Siegmund von Herberstein (1486–1566) entstammte einem steirischen Adelsgeschlecht und war ein hochrangiger kaiserlicher Diplomat, der im Dienst zahlreiche Auslandsreisen unternahm. Der Leiter des Editionsprojekts, Prof. Dr. Frank Kämpfer, war bis 2003 Professor für osteuropäische Geschichte an der Universität Münster.

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