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TalentMagnet: Improved Institutional Capacities and New Multilevel Governance for Talent Attraction and Retention in the Danube Region

Projektverantwortliche am IOS: Ulf Brunnbauer, Barbara Stupka-Pleban
Projektmitarbeiter: Sebastian Paul
Laufzeit: 2020—2022

Das Interreg-Projekt „TalentMagnet“ beschäftigt sich mit der Abwanderung hochqualifizierter Menschen aus mittelgroßen Städten im Donauraum. Das Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen des Interreg-Danube Transnational Programme für mehr als zwei Jahre gefördert. Unter der Koordination des Wissenschaftlichen Zentrums des slowenischen Stadt Ptuj werden 29 Konsortial- und Kooperationspartner aus folgenden Ländern zusammenarbeiten: Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Österreich, Kroatien, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ukraine und Ungarn – und eben das IOS als Forschungspartner aus Deutschland.

Die südosteuropäischen Länder entlang der Donau und ihrer Zuflüsse erfahren in den letzten Jahren, insbesondere nach ihrem Beitritt zur EU oder der Assoziierung mit dieser, eine starke Abwanderung von Arbeitskräften, während die Regionen donauaufwärts, wie Österreich, Bayern und Baden-Württemberg, Zuwanderungsmagneten sind; teilweise sind diese Gegenden durch ältere Migrationsnetzwerke, etwa aus der Zeit der sog. Gastarbeitermigration, bereits eng verbunden. Für die Menschen, insbesondere gut qualifizierte, in den weniger wohlhabenden Teilen der Region bedeuteten die neuen Migrationsmöglichkeiten die Chance, ihre Ambitionen zu realisieren oder wenigstens den Lebensstandard ihrer Familien zu verbessern. Für die von starker Abwanderung betroffenen Gemeinden ergeben sich jedoch zahlreiche negative Folgen aus dem sog. Brain-Drain: Sie verlieren kreative Köpfe und Fachkräfte; Betriebe verspüren einen wachsenden Arbeitskräftemangel; Schulen und Kindergärten werden immer leerer und müssen teils schließen, da junge Familien ihren Lebensmittelpunkt ins Ausland verlagern; es fehlt Gesundheitspersonal, wie in Zeiten einer Pandemie besonders schmerzlich spürbar wird; den älteren Generationen fehlt der Kontakt zu ihren (Enkel-)Kindern (und umgekehrt).

Das „TalentMagnet“-Projekt zielt vor allem darauf, mittelgroßen Städten in der Donauregion dabei zu helfen, Instrumente zu entwickeln, um ihre jungen Leute zum Bleiben oder zur Rückkehr zu motivieren. Dabei geht es nicht nur um die Eröffnung attraktiver Berufsmöglichkeiten, sondern um die Verbesserung der Lebensqualität im weiteren Sinne; so fließen auch das kulturelle Angebot, die Qualität der Infrastruktur oder der Luft, die Möglichkeiten der Kinderbetreuung sowie Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten in die Überlegungen ein, zu gehen oder zu bleiben. Dieser praktische Fokus des Projekts drückt sich darin aus, dass die meisten Projektpartner Stadtgemeinden, Entwicklungsagenturen und NGOs sind. Das IOS fungiert als wissenschaftlicher Partner und wird einerseits die Migrationsdynamiken in Städten des Donauraums und andererseits die Sinnhaftigkeit von Politikrezepten analysieren. Dabei kann das IOS auf den Erfahrungen des erfolgreichen, ebenfalls Interreg-geförderten Projektes YOUMIG (2017–2019) aufbauen.

 

Projektergebnisse:

TalentMagnet: Die wichtigsten Erkenntnisse der Baseline Study (Präsentation)

TalentMagnet: D.T1.1.5 Slide deck on the main findings ofthe Baseline Study (Präsentation)

Das Interreg-Projekt „TalentMagnet“ beschäftigt sich mit der Abwanderung hochqualifizierter Menschen aus mittelgroßen Städten im Donauraum. Das Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen des Interreg-Danube Transnational Programme für mehr als zwei Jahre gefördert. Unter der Koordination des Wissenschaftlichen Zentrums des slowenischen Stadt Ptuj werden 29 Konsortial- und Kooperationspartner aus folgenden Ländern zusammenarbeiten: Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Österreich, Kroatien, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ukraine und Ungarn – und eben das IOS als Forschungspartner aus Deutschland.

Die südosteuropäischen Länder entlang der Donau und ihrer Zuflüsse erfahren in den letzten Jahren, insbesondere nach ihrem Beitritt zur EU oder der Assoziierung mit dieser, eine starke Abwanderung von Arbeitskräften, während die Regionen donauaufwärts, wie Österreich, Bayern und Baden-Württemberg, Zuwanderungsmagneten sind; teilweise sind diese Gegenden durch ältere Migrationsnetzwerke, etwa aus der Zeit der sog. Gastarbeitermigration, bereits eng verbunden. Für die Menschen, insbesondere gut qualifizierte, in den weniger wohlhabenden Teilen der Region bedeuteten die neuen Migrationsmöglichkeiten die Chance, ihre Ambitionen zu realisieren oder wenigstens den Lebensstandard ihrer Familien zu verbessern. Für die von starker Abwanderung betroffenen Gemeinden ergeben sich jedoch zahlreiche negative Folgen aus dem sog. Brain-Drain: Sie verlieren kreative Köpfe und Fachkräfte; Betriebe verspüren einen wachsenden Arbeitskräftemangel; Schulen und Kindergärten werden immer leerer und müssen teils schließen, da junge Familien ihren Lebensmittelpunkt ins Ausland verlagern; es fehlt Gesundheitspersonal, wie in Zeiten einer Pandemie besonders schmerzlich spürbar wird; den älteren Generationen fehlt der Kontakt zu ihren (Enkel-)Kindern (und umgekehrt).

Das „TalentMagnet“-Projekt zielt vor allem darauf, mittelgroßen Städten in der Donauregion dabei zu helfen, Instrumente zu entwickeln, um ihre jungen Leute zum Bleiben oder zur Rückkehr zu motivieren. Dabei geht es nicht nur um die Eröffnung attraktiver Berufsmöglichkeiten, sondern um die Verbesserung der Lebensqualität im weiteren Sinne; so fließen auch das kulturelle Angebot, die Qualität der Infrastruktur oder der Luft, die Möglichkeiten der Kinderbetreuung sowie Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten in die Überlegungen ein, zu gehen oder zu bleiben. Dieser praktische Fokus des Projekts drückt sich darin aus, dass die meisten Projektpartner Stadtgemeinden, Entwicklungsagenturen und NGOs sind. Das IOS fungiert als wissenschaftlicher Partner und wird einerseits die Migrationsdynamiken in Städten des Donauraums und andererseits die Sinnhaftigkeit von Politikrezepten analysieren. Dabei kann das IOS auf den Erfahrungen des erfolgreichen, ebenfalls Interreg-geförderten Projektes YOUMIG (2017–2019) aufbauen.

 

Projektergebnisse:

TalentMagnet: Die wichtigsten Erkenntnisse der Baseline Study (Präsentation)

TalentMagnet: D.T1.1.5 Slide deck on the main findings ofthe Baseline Study (Präsentation)

Förderung: Europäische Union, Interreg, Danube Transnational Programme (2020–2022)

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