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IOS-Expertise stark gefragt im Bundestag

06.07.2026 IOS Wissenstransfer

Auf sehr großes Interesse – darunter einige Fachpolitiker*innen und namhafte Parlamentarier*innen – stieß die Expertise des IOS bei „Leibniz im Bundestag“ 2026. Bei diesem etablierten Format der Politikberatung, organisiert durch die Leibniz-Gemeinschaft, bieten Wissenschaftler*innen Parlamentsabgeordneten Gespräche zu ihren Forschungsthemen an. Von Leibniz-weit rund 150 Gesprächsanfragen gingen zehn ans IOS.  

IOS-Historikerin Katrin Boeckh sprach mit Sascha van Beek (CDU/CSU) über das Thema „Flucht und Vertreibung der Deutschen aus dem östlichen Europa: Forschung, Erinnerung und die dritte Generation“.  

IOS-Direktor Ulf Brunnbauer diskutierte mit Dirk Wiese (SPD) über die politische Situation in Bulgarien und Nordmazedonien; weitere Gesprächspartner*innen waren Zada Salihović (Die Linke) und Alexander Wolf (AfD) unter anderem zum Thema EU-Integration des Westbalkan.  

Vier Gesprächsanfragen bekam IOS-Politikwissenschaftler Fabian Burkhardt. Mit Roderich Kiesewetter (CDU/CSU) tauschte er sich zur Frage „Russlands Elite und der Krieg gegen die Ukraine: Wackelt Putins Macht?“ aus. Mit Anton Hofreiter (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) sprach er über innenpolitische Themen der Ukraine – Gewaltenteilung, Einstellung zu Mobilisierung und Friedensabkommen sowie Perspektiven auf Nachkriegswahlen. Mit Norbert Altenkamp (CDU/CSU) erörterte er transnationale Repression durch Russland und mit Kerstin Vieregge (CDU/CSU) Machtfragen in Russlands politischem System.  

Ekaterina Paustyan, ebenfalls aus dem IOS-Arbeitsbereich Politik, sprach mit Jan-Wilhelm Pohlmann (CDU/CSU) über wirtschaftliche Adaption und militärische Mobilisierung in Russlands Regionen sowie über die Unterstützung der russischen Eliten für den Krieg gegen die Ukraine. Mit Johannes Volkmann (CDU/CSU) erörterte sie ebenso Fragen zur Mobilisierung und zu Eliten in Russland.