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Dr. Adrian Grama

Arbeitsbereich Geschichte
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
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  • Vorträge

Kurzinfo

Adrian Grama studierte Politikwissenschaft an der Universität Bukarest und Geschichte an der Central European University, Budapest. Von 2017 bis 2019 war er Postdoc an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien. 2019 bis 2020 war Adrian Grama Odobleja Fellow am New Europe College, Bukarest. Seit November 2020 arbeitet er im Rahmen eines DFG-Projekts an einer historischen Soziologie der Entwicklung des Arbeitsrechts an den südlichen und östlichen Rändern Europas im zwanzigsten Jahrhundert. Portugal und Rumänien dienen dabei als empirische Fallstudien, um das langfristige Entstehen und die Formalisierung des „normalen Arbeitsverhältnisses“zu beleuchten, der vermeintlichen Norm, an der an der die heutige Arbeitswelt mit ihren prekären Beschäftigungsverhältnissen gemessen wird. 

Publikationen

Publikationen

Aufsätze in Zeitschriften

Adrian, Grama: People’s History in the Age of Populism. In: Contemporary European History, 2022. (Zeitschrift mit Impact Factor, Zeitschrift referiert)
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Grama, Adrian: Antidotes to Alienation? The Social Philosophy of Hartmut Rosa. In: New Left Review, 131, 2021, S. 99-118. (Zeitschrift mit Impact Factor, Zeitschrift referiert)
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Beiträge zu Sammelwerken

Grama, Adrian: Kojeve si teoria dezvoltarii. In: Stanciu, Ovidiu/State, Andrei (Hrsg.): Puterea conceptului. Proiectul filozofic al lui Alexandre Kojeve. Cluj: Tact, 2021, S. 101-146.
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Grama, Adrian: Labor’s Risks: Work Accidents, the Industrial Wage Relaon and Social Insurance in SocialistRomania. In: Siefert, Marsha (Hrsg.): Labor in State Socialist Europe aer 1945.Contribuons to Global Labor History. Budapest: Central European University Press, 2020, S. 245-271.
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Grama, Adrian: The Antinomy of Workers’ Control in Socialist Eastern Europe. In: Brandon, Pepijn/Müller, Stefan/Jafari, Peyman (Hrsg.): Worlds of Labor Turned Upside Down. Revolutons and Labor Relatons in Global Historical Perspective. Leiden: Brill, 2020, S. 168-197. (Open Access)
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Lebenslauf

 

 

Berufliche Laufbahn
  • Journalist, Übersetzer, Copy-editor, Bukarest, 2008 
  • Research Assistant, Open Society Archives, Budapest, 2011 
  • Odobleja Fellow, New Europe College, Bukarest, 2019–2020 
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter am IOS (DFG-Projekt), seit 11/2020
Studium und Abschlüsse
  • Bachelor-Studium an der Universität Bukarest, Politikwissenschaft, 2003– 2007 
  • Magister-Studium und Doktorand, Central European University, Budapest, 2009–2016 
  • Gastdoktorand, IOS, Regensburg, 2015 

Projekte

Projekte

Aktuelle Forschungsprojekte
  • „Herrschende Fiktionen“. Die Entstehung des Normalarbeitsverhältnisses in Portugal und Rumänien, von den 1920er bis in die 2000er Jahre (DFG, 2020-2023) 
    Das Normalarbeitsverhältnis ist einerseits ein rechtliches Konstrukt, das durch eine stabile, langfristige, abhängige und sozial abgesicherte Vollzeitbeschäftigung definiert wird. Andererseits bildet es eine Handlungskategorie für Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Gewerkschaften, internationale Organisationen und den Staat. Die Forschung erklärt gemeinhin Entstehung und Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses durch eine Vielzahl von Faktoren, wie Fordismus, die Existenz von Tarifverhandlungen und die Genese des Wohlfahrtsstaats, die dieses im westlichen Nachkriegseuropa verorten. Das beantragte Projekt argumentiert, dass das Normalarbeitsverhältnis auch in der südlichen und östlichen Peripherie Europas im Verlauf des 20. Jahrhunderts entstanden ist, und zwar unter den Umständen einer Niedriglohn-Industrialisierung, steigender Beschäftigungsquoten und der fortschreitenden Verrechtlichungen von Arbeitsbeziehungen – sowohl unter autoritären als auch demokratischen Regimen. Anhand der Fallbeispiele Portugal und Rumänien wird untersucht, wie politische Entscheidungsträger, Rechtsexperten, Gewerkschaftsfunktionäre und internationale Organisationen dazu beitrugen, die Normalbeschäftigung zur Norm zu erheben und dieses besondere Arbeitsverhältnis auf die Mehrheit der aktiv beschäftigten Bevölkerung auszudehnen. Auf der Basis von archivalischen und öffentlich zugänglichen Quellen will das Projekt eine empirisch fundierte und theoretisch basierte Longue-durée-Perspektive vorlegen, die auch einen Beitrag zu aktuellen Debatten über Prekarisierung der Beschäftigung und Flexibilisierung der Arbeitsmärkte in Europa und darüber hinaus leistet.

Lehre

Sommersemester 2021
  • Narratives of Europe in the Twentieth Century, Proseminar, Universität Regensburg

Vorträge

2022
  • GESTURES OF LABOUR - FILMVORFÜHRUNG UND PODIUMSDISKUSSION (Das Programm (kuratiert von Christian Ferencz-Flatz und Ana Szel) präsentiert eine Auswahl von Nutzfilmen, die zwischen den 1950er und 1970er Jahren produziert wurden - kurze wissenschaftliche Filme, Arbeitsschutzfilme, Industriefilme oder auch Werbefilme - die alle auf die eine oder andere Weise die Gesten der Arbeit in den Vordergrund stellen. Auf die Vorführung, die von der Rumänischen Kinemathek als Sonderausgabe der Vorführungsreihe "Să film" - im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Nationalen Universität für Theater und Film (UNATC) und dem Rumänischen Filmarchiv (ANF) - veranstaltet wird, folgt eine Podiumsdiskussion, die sich mit den Darstellungen der Arbeit während des kommunistischen Regimes und heute befasst, mit Bezug auf die in der Ausstellung "Labor in a Single Shot" gezeigten Werke. Speaker*innen: Alex. Cistelecan, Ștefan Baghiu, Alexandru Bejinariu, Christian Ferencz-Flatz, Adrian Grama (online), Adela Hâncu (online), Delia Popa (online) und Ana Szel.). Goethe-Institut, Bukarest, 25.02.2022.
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2021
  • Before Flexibility. Labor, Law and Capital in Interwar Romania and Portugal. Rijeka-Regensburg Lectures Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), online, 14.12.2021.
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  • FORCES AND RELATIONS OF PRODUCTION, NOW AND THEN tranzit, Cluj, 10.02.2021.
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